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Brasilien: Die Zerstörung der Demokratie unter Jair Bolsonaro

Kursnummer AH102288ZM
Termin Mi., 27.05.2020, 19:30 - 21:00 Uhr
Kursgebühr gebührenfrei
Dauer 1 Termin, 2 UE
Kursleitung Prof. Dr. Ursula Prutsch
Kursort online, mit eigenem Endgerät
Außenstelle Zentral Marburg Land
Wichtige Informationen Technische Voraussetzungen und Zugangslink:

Es handelt sich um ein digitales Kursformat, das von unseren Kooperationspartnern vhs Landkreis Erding/ vhs Süd-Ost auf der Lernplattform ZOOM durchgeführt wird. Die Datenschutzerklärung von ZOOM finden Sie hier.

Wir empfehlen die Nutzung eines aktuellen Browsers wie z.B. CHROME. Stellen Sie sicher, dass Sie über einen stabilen Internetzugang mit ausreichender Bandbreite verfügen. Außerdem muss Ihr Rechner eine Möglichkeit zur Tonausgabe haben. Mikrofon und Webcam sind NICHT erforderlich. Sie können sich über den Chat in die Veranstaltung einbringen.

Die Teilnahme ist wahlweise über die ZOOM-App (muss im Vorfeld heruntergeladen werden) oder ganz einfach über Ihren Internetbrowser möglich. Wir empfehlen die Nutzung ohne App direkt über Ihren Browser.
Eine von unseren Kooperationspartnern erstellte Handreichung zur Plattform ZOOM finden Sie hier.

Von 1964 bis 1985 regierten Diktatoren den größten lateinamerikanischen Staat. Auch in den Jahrzehnten davor hatte es Phasen der Diktatur gegeben. Mit der Verfassung von 1988 schien die Gefahr systematischer staatlicher Willkür gebannt und der Wille zu einer transparenten demokratischen Kultur besiegelt zu sein. Die Regierungen von Luiz Inácio Lula da Silva und Dilma Rousseff brachten Brasilien internationale Wertschätzung ein: durch ihre Sozialpolitik und ihr Bemühen, Rassismus und und Diskriminierung - das Erbe der ehemals größten Sklavenhaltergesellschaft auf dem amerikanischen Kontinent - zu überwinden.
Mit der Wahl von Jair Messias Bolsonaro zum Präsidenten Brasiliens wird das Land um Jahrzehnte zurückgeworfen, werden politische Errungenschaften zerstört. Wie ist der Wahlerfolg Bolsonaros zu begründen? Welche Gefahren birgt seine Politik für die Zukunft Brasiliens?
Ursula Prutsch ist Professorin am Amerika-Institut der LMU München. Sie unterrichtet US-amerikanische und lateinamerikanische Geschichte. Sie schrieb unter anderem (mit Enrique Rodrigues-Moura) eine Kulturgeschichte Brasiliens (2013), eine Biographie über Eva Perón (2015) und ein Buch zu Populismus in den USA und Lateinamerika (2019).

Eine Veranstaltung aus der Reihe vhs.wissen live.



Kurs abgeschlossen

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